Eine gute Vorbereitung ist wichtig – denn durch die Beschäftigung mit der Thematik fängt bereits etwas an sich in dir zu bewegen. Darüber hinaus kann das Beschäftigen mit deiner eigenen Familie und deinen Ahnen dazu führen, dass du Stränge und Zusammenhänge über Generationen hinaus erkennst und somit erste Lösungsansätze zur Familienaufstellung selbst mitbringst.
Je lockerer dein „System“ ist, desto leichter wirst du Lösungen finden. Natürlich ist es – meiner Meinung nach – auch die Aufgabe des Aufstellers, dich in diesem Prozess zu begleiten. Nichtsdestotrotz ist es leichter, über Tage und Wochen gereifte Prozesse zu wandeln, als wenn alles sehr überraschend am Tag selbst passiert.
Persönlichkeitsentwicklung / Bewusstseinsarbeit
Vorbereitung Familienstellen
Wie bereite ich mich auf eine Familienaufstellung vor?
Je lockerer ihr “System” ist, desto leichter werden Sie Lösungen finden. Natürlich ist es – meiner Meinung nach – auch die Aufgabe des Aufstellers, Sie in diesem Prozess zu begleiten. Nichtsdestotrotz ist es leichter, über Tage/Wochen gereifte Prozesse zu wandeln, als wenn alles sehr überraschend am Tag selbst passiert.
Die erste Frage, die Sie sich stellen sollten, ist: Was ist mein Wunsch an die Aufstellung? Anders formuliert: Was ist nach der Aufstellung anders? Was möchten Sie erkennen? Was möchten Sie lösen? Was darf sich wandeln? Seien Sie hier so konkret wie möglich und gleichzeitig so kurz wie möglich. Gern können Sie sich das auch visualisieren, um schon einmal ein „Vorabgefühl“ davon zu bekommen.
Was ist dein Wunsch an die Aufstellung?
Die erste Frage, die du dir stellen solltest, ist: Was ist mein Wunsch an die Aufstellung? Anders formuliert: Was ist nach der Aufstellung anders? Was möchtest du erkennen? Was möchtest du lösen? Was darf sich wandeln?
Sei hier so konkret wie möglich und gleichzeitig so kurz wie möglich. Gerne kannst du dir das auch visualisieren, um schon einmal ein „Vorabgefühl“ davon zu bekommen.
Das Genogramm – gehe in die Ahnenforschung
Danach empfehle ich dir ein Genogramm anzufertigen. Gehe also wirklich in die Ahnenforschung und beschäftige dich mit deinen Vorfahren. Gut ist es dabei, einen roten Faden erkennen zu können.
Fange bei dir selbst an: Welches Symptom trage ich? Was ist die Thematik dahinter? Was könnte dieses Symptom ausgelöst haben?
Danach beschäftigst du dich mit deinen Eltern, danach mit den Eltern deiner Eltern und so weiter. Ein Genogramm zum Herunterladen findest du direkt auf dieser Seite.
Wichtig dabei ist es, auf wirklich große Dinge zu achten. Dass Oma Lieselotte Käse mag, ist zwar interessant – aber höchstwahrscheinlich nicht so bewegend für die Familienseele.
Gute Fragen, die du dir stellen kannst:
Was war das Lebensthema meiner Ahnin X? Was war das traumatischste Erlebnis? Krieg? Vergewaltigung? Flucht? Große unerfüllte Liebe? Große Ungerechtigkeiten, die nicht verarbeitet wurden?
Auf deine eigene Reaktion achten
Gehe so deine Ahnen durch und schaue dabei auch auf deine eigene Reaktion. Welche Geschichte bewegt dich emotional am meisten – und was genau daran? Wo hast du Mitgefühl – und wo fühlst du eher Hass oder Unverständnis?
So vorbereitet hilfst du dir selbst und demjenigen, der dich leitet, ungemein – und bist bereits ein kleines Stück weiter auf deinem Weg zurück zu dir selbst.
Falls dir das Schwierigkeiten bereitet, kann auch ein Vorabgespräch – etwa ein paar Tage oder Wochen vorher – Klarheit bringen.
Hast du Lust auf eine Aufstellung bekommen? Dann melde dich gleich an – ich freue mich auf dich.
Häufige Fragen/ FAQ's:
Muss ich meine Familie kennen um aufzustellen? Viele Menschen wissen wenig über ihre Vorfahren – das ist kein Problem. Wir arbeiten mit dem was da ist. Im Endeffekt wird dein System uns leiten und führen. Die Stellvertreter sind der Kompass nach dem wir uns richten werden. Das kannst und musst du nicht alles wissen. Wir werden es gemeinsam erfühlen.
Wie lange vor der Aufstellung sollte ich mich vorbereiten? Ein paar Wochen vorher anzufangen – und das Ganze dann auch gerne mal wegzulegen und wieder in die Hand zu nehmen – ist ideal.
Was wenn ich beim Genogramm emotional werde? Das ist ein sehr gutes Zeichen – du bist bereits im Prozess.
Muss ich das Genogramm mitbringen? Es hilft – ist aber keine Pflicht. Das Wichtigste ist dein Anliegen.
Was wenn ich meinen Wunsch nicht klar formulieren kann? Kein Problem – dafür gibt es das Vorabgespräch. Gemeinsam finden wir die richtige Frage und dein Anliegen. Es geht hier nicht um eine perfekte Formulierung, sondern darum dass du weißt was du willst. „Ich will mich abgrenzen“ und „Ich möchte mich geliebt fühlen“ sind zwei sehr unterschiedliche Aufstellungen. Was willst du?
Kann ich auch ohne Vorbereitung kommen? Ja – aber wirklich ungern. Dir und mir und auch allen anderen Teilnehmern zuliebe solltest du vorbereitet sein. Du musst keine 40 Stunden mit dem Thema verbringen – aber so ein bis zwei Stunden wären wirklich empfehlenswert. Klar geht es auch ohne – doch der Schock ist dann meistens größer beim Hauptaufsteller und dann brauchst du länger zum Verdauen. Glaube mir – bereite dich lieber zehn Minuten länger vor. Das hilft dir.
Was kostet eine Familienaufstellung? Gruppenaufstellung in Bernau bei Berlin: 150€ Hauptaufsteller, 20€ Stellvertreter. Einzelaufstellung: 150€. In Neuss kostet eine Aufstellung 160€, Stellvertreter sind 35€.
Hast du Lust auf eine Aufstellung? Dann melde dich gleich an – ich freue mich auf dich.
