Wie lange dauert es, bis ich Veränderungen spüre? Das ist sehr individuell. Manche Menschen spüren bereits nach der ersten Session eine Veränderung. Vor allem beim Familienstellen oder bei Einzelcoachings zu einem bestimmten Thema – wie zum Beispiel die Angst vor dem Autofahren – ist das oft der Fall: eine neue Perspektive, mehr Leichtigkeit, ein tieferes Durchatmen. Tiefere Muster – besonders die, die aus der Kindheit oder aus dem Familiensystem kommen – brauchen mehr Zeit und Wiederholung. Ich sage meinen Klienten immer: Es ist kein Sprint. Es ist eine Reise zurück zu dir selbst – und du bestimmst, wie weit und wie schnell du sie gehst. Ich hetze dich nicht.
Ich habe etwas Angst vor dem ersten Gespräch – ist das normal? Ja – und es zeigt, dass du spürst, dass hier etwas Echtes passiert. Mut ist nicht die Abwesenheit von Angst – Mut ist der erste Schritt trotz der Angst. Das Erstgespräch ist kostenlos, unverbindlich und ohne Druck. Wir schauen einfach, ob wir zusammenpassen. Mehr nicht. Buchen kannst du es ganz entspannt online. Denk dir einfach: Du redest 30 Minuten mit einem Freund, der auf dein bestes Wohl bedacht ist. Viele Glaubenssätze wie „Ich bin ganz falsch“ oder „Ich reiche nicht aus“ sind einfach Quatsch. Die meisten Menschen sind viel schöner und strahlender, als sie selbst wahrnehmen. Falls nicht – hey, ich werde dafür bezahlt. 😊
Deine Sessions klingen sehr intensiv – was erwartet mich? Ja, meine Arbeit geht in die Tiefe. Wir landen oft bei Themen aus der Kindheit, bei Mutter und Vater, bei alten Mustern, die lange unberührt waren. Das kann am Anfang viel sein. Gleichzeitig – ich führe dich behutsam. Nichts passiert gegen deinen Willen. Und viele meiner Klienten sagen im Nachhinein: Genau das hat mir gefehlt. Jemand, der nicht an der Oberfläche bleibt. Die Veränderung entsteht durch die Tiefe. Wer nur an der Oberfläche kratzt, wird nie wirklichen Wandel erfahren. Eine Wunde gehört nicht nur mit schönen Pflastern versorgt – vorher muss sie erst heilen dürfen.
Gleichzeitig ist es wichtig, sich nicht dauerhaft im eigenen Schmerz zu suhlen, sondern auch irgendwann wieder rauszukommen – das Schöne an einer Blume zu erkennen oder den Wind auf der Haut zu spüren. Ich gebe ganz bewusst Meditationen, um Menschen daran zu erinnern. Oft sind es die kleinen Dinge, die uns wieder ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Mensch sein soll schön sein. Es soll Spaß machen zu leben. Deswegen geht man in die Tiefe. Je tiefer du gehst, desto höher kommst du auch. Yin und Yang.
Wie gut bist du ausgebildet? Ich habe über 10 Jahre Erfahrung. Sehr intensive Ausbildungen absolviert – in Körper-Gestalt-Coaching, systemischer Therapie, positiver Psychologie, Heldenreise, Energiearbeit und als Medium. Ich habe 7 Jahre Führungs- und Coaching-Erfahrung bei Booking.com in Kanada und Deutschland. Ich höre nie auf zu lernen – weil ich meinen Klienten immer das Beste mitbringen möchte und weil ich glaube, dass wir alle hier sind, um uns weiterzubilden und uns zurückzuerinnern an das, was wir wirklich sind.
Was unterscheidet dich von anderen Coaches? Ich arbeite nicht nach Schema. Ich bringe keine vorgefertigten Antworten mit. Ich behandle keine Symptome. Ich höre zu – mit dem Körper, mit der Intuition, mit dem Herzen. Und ich scheue mich nicht davor, in die Tiefe zu gehen, wenn es nötig ist. Menschen, die mit mir arbeiten, sagen oft: Ich fühle mich zum ersten Mal wirklich gesehen. Das ist es, was ich anstrebe – nicht Perfektion, sondern echte Begegnung.
Warum hast du keine eigenen Räume? Die hatte ich schon in Bernau und ich habe sie sehr gemocht. Es hat sich jedoch vieles ins Internet verschoben. Um meine Preise für meine Klienten attraktiv zu halten, ist es das Beste, wenn ich mich stundenweise in Praxen einmiete. Das spart uns allen Geld und so kann ich an vielen verschiedenen Orten für meine Klienten da sein.